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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Aus News-Mail 1/2003

Säuglings- und Kleinkindernahrungen: Qualität und Sicherheit

Für die im Diätverband zusammengeschlossenen Hersteller von Säuglings- und Kleinkindernahrungen ist die Einhaltung höchster Standards für Qualität und Sicherheit oberstes Gebot und zugleich Basis für das hohe Maß an Vertrauen, das die Verbraucher den Produkten und den Herstellermarken entgegenbringen. In keinem anderen Marktsegment sind die Verbraucher sensibler, qualitätsbewußter und gesundheitsorientierter. Die Produkte sind speziell auf die Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern abgestimmt und tragen der besonderen Empfindlichkeit der Zielgruppe Rechnung.

Die gesamten Herstellprozesse, von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt und dessen Abgabe an den Verbraucher, unterliegen engmaschigen Qualitätssicherungssystemen und betrieblichen Maßnahmen, die dem jeweils aktuellen Stand des Wissens und der Technik entsprechen. Dies schließt verantwortungsbewußte Vermarktungspraktiken, Forschung auf höchstem internationalen Niveau und eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden bei der Weiterentwicklung der gesetzlichen Anforderungen mit ein. Letztere sind für den Bereich der Säuglings- und Kleinkindernahrungen strenger gefasst als für alle übrigen Lebensmittel. Die strengen gesetzlich festgelegten Höchstwerte für unerwünschte Stoffe werden von den Herstellern nur als Mindeststandards aufgefasst. Zudem ist die laufende Anpassung an neueste Erkenntnisse der Kinderheilkunde eine weitere Grundlage für das Vertrauen in sichere Babynahrung.

Qualitätskontrolle und Sicherungssysteme
Qualität beginnt bereits mit der Auswahl der Rohstoffe, sowohl im Hinblick auf die Nährstoffeigenschaften als auch bezüglich der erforderlichen Sicherheit, z.B. der Freiheit von unerwünschten Stoffen. Zur Erreichung der Qualitätsvorgaben beziehen die Hersteller ihre Rohstoffe nahezu ausschließlich von Vertragslieferanten, die die strengen Anforderungen erfüllen. Um beispielsweise Schadstoffe auszuschließen, beginnen strenge Kontrollen bereits beim Erzeuger und begleiten die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt. Zudem werden die Vorlieferanten selbst durch qualifiziertes Personal der Hersteller - wie Veterinäre und Qualitätssicherungsexperten – regelmäßig auf die Einhaltung der Vorgaben geprüft und sog. Qualitätsaudits unterzogen.

Die Hersteller verfügen über Produktionsanlagen, Labors und übrige Einrichtungen (darunter solche für Lagerung und Distribution etc.) nach dem Stand der Technik, so dass in Verbindung mit transparenten Produktionsabläufen und Verantwortlichkeiten sowie innerbetrieblichen Kontrollplänen die Überwachung von Qualität und Sicherheit zu jedem Zeitpunkt der Herstellung und des Vertriebs sichergestellt ist. Regelmäßige Auditierungen sorgen dafür, dass die vorgegebenen hohen Qualitäts- und Sicherheitsniveaus dauerhaft eingehalten werden.

Von der Produktentwicklung bis zum fertigen Erzeugnis werden strenge Hygiene-Standards eingehalten, die eine hygienische Sicherheit der Produkte garantieren. Dabei werden u.a. Qualitätssicherungsysteme wie HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point) zur Überwachung und Beherrschung kritischer Stellen angewandt, um die Produktsicherheit zu gewährleisten und eine Kontamination auszuschließen. Effiziente Kontroll-, Rückverfolgbarkeits- und Rückrufsysteme stellen in weitestgehendem Umfang sicher, dass Produkte bei Abweichungen von der Norm nicht den Verbraucher erreichen.

Die Bedingungen der Herstellungs- und Verpackungsprozesse und die Verpackungsmaterialien sind sorgfältig darauf abgestimmt, eine größtmögliche Produktqualität über die gesamte Haltbarkeitsdauer bei maximaler Produktsicherheit zu gewährleisten.

Die besondere Sorgfalt der Hersteller erstreckt sich schließlich auch auf die Kennzeichnung der Produkte. In Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben werden den Verbrauchern alle Informationen gegeben, die für die Produkte vor allem im Hinblick auf die Zusammensetzung, den Nährwert sowie Lagerung und Zubereitung relevant sind.

Die Wirksamkeit der Qualitätssicherungsmaßnahmen werden von den Ergebnissen des Lebensmittel-Monitorings, einer seit 1995 eigenständigen Aufgabe der amtlichen Lebensmittelüberwachung der Bundesländer, bestätigt. So wurde beispielsweise im Rahmen des Monitorings 2000 mitgeteilt, dass Säuglings- und Kleinkindernahrungen, für die besonders restriktive Höchstmengenregelungen gelten, praktisch frei von (rund 180 untersuchten) unerwünschten Stoffen waren. Die im gleichen Jahr durchgeführten amtlichen Füllmengenkontrollen der Lebensmittelüberwachung ergaben, dass bezogen auf sämtliche untersuchten Lebensmittelkategorien ausschließlich bei Babynahrungen keine Abweichungen von der Norm festzustellen waren.

Ähnliches wird vom Ministerium für ländlichen Raum Baden-Württemberg bestätigt. In seiner Pressemitteilung vom 12. November 2003 (Nr. 309/2003) teilt das Ministerium mit, dass die Landesuntersuchungsämter in den letzten zwei Jahren 1.691 Kindernahrungs-Proben untersucht haben, davon 250 Proben auf Vitamin B1. Es wurden keine Beanstandungen festgestellt.