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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 6/2001 vom 25.07.2001

Mit Babys und Kleinkindern in den Urlaub

Bonn, 25. Juli 2001

Sommerzeit ist Reisezeit.

Damit der Urlaub oder nur der Tagesausflug ins Schwimm- oder Strandbad auch für den Nachwuchs stressfrei und erholsam wird, müssen ein paar Dinge bedacht werden. Der DIÄTVERBAND, die Interessenvertretung von rund 60 Herstellern diätetischer Lebensmittel, empfiehlt, vor allem an die richtige Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu denken.
Darüber hinaus müssen sich die Eltern aber noch verschiedene andere Gedanken machen, bevor es auf große Fahrt geht.

Babys und Kleinkinder haben nicht nur im Sommer gewöhnlich mehr Durst als Erwachsene. Deshalb ist es wichtig, immer genügend Getränke bereitzuhalten. Wasser, Tees und Fruchtsaftschorle eignen sich besonders.

Eine Tatsache dürfen Eltern nicht unterschätzen: Hitze oder auch nur eine ungewohnte, neue Umgebung können bei den Kleinen schon für Unregelmäßigkeiten wie Darmverstimmung oder Durchfällen sorgen. Gerade bei Durchfallerkrankungen liegt die größte Gefahr darin, dass der Körper zu viel Flüssigkeit und Mineralstoffe verliert – er trocknet regelrecht aus. Die Folge können erhebliche Beeinträchtigungen des Wohlbefindens bis hin zu Kreislaufstörungen, Müdigkeit und Apathie sein. Ein Baby kann zum Beispiel in den ersten sechs Stunden einer Durchfallerkrankung fünf bis zehn Prozent seines Gesamtgewichts verlieren.

Hier ist ein Heilnahrungsprogramm gefragt, das mit seinen einzelnen Bausteinen den Genesungsprozess des Babys begleitet, von der akuten Hilfe beim Flüssigkeitsausgleich bis zum sorgfältigen Nahrungsaufbau.

Vorbeugung hat natürlich Vorrang ! Deshalb sollten die Eltern vor der Reise eine Checkliste durchgehen, was sie im Urlaub für ihre Sprösslinge brauchen. Dazu gehört eine ausreichende Menge an Utensilien, wie Fläschchen sowie spezielle Nahrungen für Säuglinge und Kleinkinder für die Urlaubszeit einzuplanen, vor allem dann, wenn die Einkaufsmöglichkeiten am Urlaubsort – speziell im Ausland – nicht bekannt sind. Im Internet bietet zum Beispiel die Zeitschrift "Eltern" auf ihrer Homepage www.eltern.de unter dem Thema "Reise" eine umfassende Übersicht.

Keimfrei abgefülltes Wasser, das in wiederverschließbaren Verpackungen angeboten wird, gehört ebenso wie Medikamente und Tees (Kamille, Fenchel, Kümmel) ins Reisegepäck.

Generell gilt: Kein Speiseeis, Trinkwasser, Eiswürfel (auch in Getränken) und ungeschälte Früchte für Kinder.
Heiße Getränke und verpackte Speisen können bedenkenlos verzehrt werden.

Vor der großen Fahrt
Die Urlaubsvorbereitungen fangen schon mit der Wahl des Ferienortes und des Verkehrsmittels an.
So bieten Urlaubsziele mit mildem Klima für einen erholsamen Urlaub die besten Voraussetzungen.

Rechtzeitig vor Reisebeginn sollten Eltern festlegen, was für die Kleinen mitgenommen werden muss - vom Reisebett mit Strampelsack über Sonnenhut und Spielanzug bis zum Babykostwärmer.

Wahl des Verkehrsmittels
Das ideale Verkehrsmittel gibt es nicht, da jede Art von Reisen eine Belastung für Babys und Kleinkinder darstellt.

Mit dem Auto
ist man natürlich am unabhängigsten und auch am Reiseziel mobil. Schon bei der Planung der Fahrt sind spätestens alle zwei Stunden Pausen vorzusehen, in denen Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen können.
Während der Fahrt ist jederzeit auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten.

Mit der Bahn
reisen bedeutet für Kinder, sich bewegen zu können. Dennoch kann es mit Kind und Gepäck beschwerlich werden.
Deshalb ist es angeraten, die vielfältigen Angebote der Bahn zum gesonderten Gepäck-Transport zu nutzen. Dann brauchen die Eltern lediglich mit leichtem Handgepäck zu reisen, das hauptsächlich alle für das Kind (Windeln, Nahrung, Getränke) und von dem Kind (Spielssachen) benötigten Utensilien enthält.

Mit dem Flugzeug
sollten Eltern nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt reisen.
Bei Start und Landung können wegen des schwankenden Luftdrucks die Ohren der Kinder kurzfristig belastet sein. Als Gegenmaßnahme zu dem Druck auf den Ohren helfen Stillen, Fläschchen oder Schnuller, bei Größeren ein Kaugummi oder Bonbon.
Auch wegen des nicht unproblematischen Gepäck-Transportes und der vielfach eingeschränkten Platzverhältnisse im Flugzeug bedarf diese Art des Reisens einer sehr intensiven Vorbereitung und Planung.

Zu guter Letzt
Kinder sind, selbst wenn sie ausgeschlafen und satt sind und keinen Durst haben, auf Reisen unruhig. Deshalb sollten Bilderbücher und Spielzeug, insbesondere spezielle "Spiele für unterwegs" griffbereit sein. Im Sinne einer harmonischen Reise lohnt es sich bestimmt, auch zu diesem Thema weitere Informationen einzuholen.

Für weitere Informationen zu den Themen "Kinderernährung" und "Urlaub" empfehlen wir die Links zu den Einzelempfehlungen unserer Mitgliedsfirmen www.diatverband.de/mitglieder

06/2001 4.826 Zeichen

Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten an DIÄTVERBAND e.V.