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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 10/2005 vom 25.11.2005

Säuglingsfolgenahrung hilft bei Eisenmangel

Säuglingsfolgenahrung ist bei der Behandlung von Eisenmangel ebenso wirksam wie Eisenpräparate, lautet das Ergebnis einer kontrollierten Studie der University of Auckland in Zusammenarbeit mit der Massey University in Neuseeland . Eisenmangel ist auch bei Säuglingen in Deutschland gegen Ende des ersten Lebensmahres oftmals anzutreffen. So haben Ärzte 1999 in Berlin bei rund 500 Kindern im Alter von zehn bis zwölf Monaten den Eisenstatus untersucht. Bei 13,1 Prozent der Säuglinge stellten sie eine Eisenmangelanämie und bei 15,9 Prozent einen latenten Eisenmangel fest .

Mediziner am Auckland’s Starship Kinderkrankenhaus untersuchten die Wirksamkeit von Eisen-angereicherter Säuglingsfolgenahrung im Vergleich zu Eisenpräparaten. Die Kinder waren zwischen 9 und 23 Monate alt und befanden sich auf Grund von Infektionen in stationärer Behandlung. Zusätzlich stellten die Ärzte bei den Kindern eine Eisenmangelanämie fest. Die Studie zeigte, dass Eisenmangelanämie mit Eisen-angereicherter Säuglingsfolgenahrung ebenso wirksam behandelt werden konnte wie mit Eisenpräparaten.

Prof. Cameron Grant, der Leiter der Studie, stellte dazu fest: „Obwohl unsere übliche Therapie die Verschreibung von Eisenpräparaten für drei Monate ist, wissen wir, dass diese Verordnung nicht immer befolgt wird und der Eisenmangel bestehen bleibt“. Er sieht deshalb für die Behandlung im Säuglings- und Kleinkindalter vor allem folgende Vorteile der Folgenahrung im Vergleich zu Eisenpräparaten.

1. Folgenahrung kann als Bestandteil in die tägliche Ernährung einbezogen werden und enthält weitere Mikronährstoffe, die diese kranken Kinder benötigen.
2. Folgenahrung ist besser verträglich, da Eisenpräparate Magenprobleme, Durchfall und Verstopfung verursachen können.

Eisenmangel ist der weltweit häufigste Nährstoffmangel und kommt sowohl in Entwicklungsländern als auch in den Industrienationen vor. Zu den schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit zählen bei Kindern beeinträchtigte Lernfähigkeit, geringere Gewichtszunahme und die eingeschränkte Aufnahme von Nährstoffen. Umso wichtiger ist es, diesem Nährstoffmangel durch Eisen-angereicherte Säuglingsfolgenahrung in der täglichen Ernährung vorzubeugen.

(Zeichen: 2.307)

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