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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 7/2007 vom 16.10.2007

DIÄTVERBAND: Hersteller künstlicher Ernährung durch steigende Lebensmittelpreise unter Druck


Bonn - Die permanent steigenden Preise für Lebensmittel-Rohstoffe bereiten auch den Herstellern künstlicher Ernährung Sorgen. "Wir sind teilweise sogar noch stärker von den Preissteigerungen betroffen als die Lebensmittelindustrie. Für die Klinische Ernährung werden ähnliche Rohstoffe verwendet, gleichzeitig sind Produktionsverfahren aufwendiger und komplizierter", betonte der Geschäftsführer des DIÄTVERBANDes, Norbert Pahne, heute (17.) in Bonn. "Die seit Jahren rückläufigen Preise für Trink- und Sondennahrung haben vermutlich ihre Talsohle erreicht." Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Hersteller auf den Kostendruck reagieren müssten.

Pahne wies insbesondere auf die Kostensteigerung bei milchbasierten Rohstoffen hin. So erhöhte sich der Preis für milchbasierte Rohstoffe pharmazeutischer Qualität " beispielsweise Caseinate, Molkeproteine und Magermilchpulver " innerhalb des letzten Jahres um 80 bis 230 Prozent. "Ob dies schon der Höhepunkt der Preisentwicklung ist, bleibt abzuwarten", sagte Pahne.

Die Rohstoffpreise sind nicht die einzigen Kostenfaktoren, mit denen die Hersteller von Enteraler Ernährung konfrontiert sind: Die Ausgaben für Energie, Glas und Verpackungsmaterialien stiegen beständig. Nicht zuletzt schlage sich auch der deutliche Aufwärtstrend bei der Lohnentwicklung in höheren Kosten nieder, betonte der Verbandsgeschäftsführer.

"Angesichts der seit Jahren sinkenden Verkaufspreise für Enterale Ernährung, können solche Kostensteigerungen nicht mehr durch Einsparungen aufgefangen werden." Die Hersteller haben sich jedoch in der Vergangenheit bemüht, eventuelle Preissteigerungen möglichst gering zu halten.

Pahne wies darauf hin, dass sich trotz der erheblich gestiegenen Rohstoffpreise für die rund 150.000 Kranken in Deutschland, die auf verordnete Trink- und Sondennah-rung angewiesen seien, nichts ändern wird. "Sie müssen weder höhere Zuzahlung noch Aufzahlungen befürchten."

Download: Pressemitteilung des DIÄTVERBANDes

Dokumentation "Rohstoffpreise belasten enterale Ernährung"

DIÄTVERBAND e.V.

Bonn, 17. Oktober 2007