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Diätverband e.V.
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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

zum Thema

SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

zum Thema

Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

zum Thema

Pressemitteilung 8/2007 vom 19.12.2007

DIÄTVERBAND: 3-MCPD - Bundesinstitut empfiehlt: "Mütter sollten ihre Säuglinge wie gewohnt füttern"

3-Monochlor-1,2-propandiol (3-MCPD) entsteht bei der Herstellung von Würzsoßen und Backwaren aus den Komponenten Fett und Salz. In Babynahrungen kommt diese Substanz nicht vor. Vor kurzem wurde eine neue Verbindung dieser Substanz gefunden, der so genannte 3-MCPD-Ester. Diese neu nachgewiesene Substanz entsteht natürlicherweise bei der Reinigung von Fetten und Ölen mit Wasserdampf. Da Fette und Öle in vielen Lebensmitteln als Zutat eingesetzt werden, ist der Stoff weit verbreitet, darunter auch in Säuglingsmilch.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat am 11.12.2007 eine erste Stellungnahme abgegeben und empfohlen, die Gehalte an 3-MCPD-Estern in Säuglings- und Folgemilch zu senken. Das BfR kommt bei seiner gesundheitlichen Bewertung zu dem Schluss, dass
  • eine akute Gesundheitsgefahr NICHT besteht und
  • kein Anlass gegeben ist, auf Anfangs- und Folgenahrung vorsorglich zu verzichten.
  • Das BfR empfiehlt vielmehr, dass „Mütter ihre Säuglinge wie gewohnt füttern sollten“.
  • „Für Säuglinge, die nicht gestillt werden können, gibt es keine Alternative zu Anfangs- und Folgenahrung.“
Die im DIÄTVERBAND zusammengeschlossenen Hersteller von Babynahrungen schließen sich dieser Einschätzung des BfR vollumfänglich an.

Lebensmittelsicherheit hat für die Hersteller von Babynahrungen die höchste Priorität. Deshalb arbeiten die Hersteller von Babynahrung bereits gemeinsam mit ihren Vorlieferanten und in enger Abstimmung mit den Behörden an einer Lösung.

So wird eine gezielte Minimierung von 3-MCPD-Estern angestrebt. 2 Ansatzpunkte wurden identifiziert, an denen gearbeitet werden kann, um eine Minimierung herbeizuführen. Auf Fette und Öle kann in Säuglingsmilch nicht verzichtet werden, da sie erforderlich sind, um die richtige Zusammensetzung an Fettsäuren sicherzustellen, die auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt ist.

Um die Arbeiten an den Minimierungskonzepten unter Einbeziehung der verschiedenen Branchen der Lebensmittelwirtschaft zu koordinieren, hat das Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) 3 Arbeitsgruppen eingerichtet.

Download: Pressemitteilung des DIÄTVERBANDes

DIÄTVERBAND e.V.

Bonn, 18. Dezember 2007