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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 2/2008 vom 15.07.2008

Auf Leitsymptom achten: Krebspatienten wiegen

Bonn – Rund 436.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland neu an Krebs. 208.000 Patienten sterben nach den jüngsten Angaben des Robert-Koch-Instituts an Tumorerkrankungen. Damit rangiert Krebs nach den Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems unter allen Todesursachen auf Platz zwei. Oft ist jedoch der Krebs gar nicht die unmittelbare Ursache des Todes. Denn viele Krebskranke erliegen nicht der Ursprungserkrankung selbst, sondern deren teilweise vermeidbaren Komplikationen.

Eine der häufigsten dieser Komplikationen sind zweifellos Ernährungsdefizite. Dennoch wird dem Ernährungszustand eines Patienten sowohl in der ambulanten wie der stationären Versorgung wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Jeder vierte Patient, so hat Privatdozent Dr. Matthias Pirlich, Medizinische Klinik Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Charité, ermittelt, zeigen bei der Aufnahme in die Klinik Zeichen einer Mangelernährung. Besonders häufig betroffen sind Patienten mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich oder im oberen Verdauungstrakt.

Neben einer Reihe aufwändiger Verfahren, wie der Bestimmung der Körperzusammensetzung oder der Messung der Muskelkraft, gibt es eine simple Lösung, diesem vermeidbaren Übel auf die Spur zu kommen: Das regelmäßige Wiegen der Patienten. Denn Leitsymptom für eine Mangelernährung ist der signifikante ungewollte Gewichtsverlust.

Von einer Mangelernährung muss nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin ausgegangen werden, wenn Patienten binnen der letzten sechs Monate zehn Prozent oder binnen drei Monaten fünf Prozent ihres Gewichts verloren haben. Ergibt das Wiegen Anhaltspunkte für eine Mangelernährung, muss den genauen Ursachen durch weitere Untersuchungen auf den Grund gegangen werden.
Um den ersten Schritt, nämlich die systematische Gewichtserfassung, zu erleichtern, können Kliniken und Ärzte nun auf schriftliche und elektronische Hilfen zurückgreifen: Gewichtskarten und Erfassungssoftware. Der Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung hat beides mit Unterstützung der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) entwickelt. Für Ärzte wie für Patienten gibt es zudem Aufklärungsbroschüren und Gewichtskarten. Alle Informationen können aus dem Internet herunter geladen werden: www.ungewollter-gewichtsverlust.de


Download der Pressemitteilung 02/2008


Weitere Informationen:

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