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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 12/2008 vom 26.09.2008

Stellungnahme des DIÄTVERBANDes:
„Ungerechtfertigt: Kritik von ÖKOTEST an Gute-Nacht-Breien“

Bonn – ÖKOTEST hat in seiner Oktoberausgabe das Thema Gute-Nacht-Breie aufgegriffen. Wegen der Verwendung von Zucker und dem Nachweis von 3-MCPD-Fettsäureestern rät die Zeitschrift von Gute-Nacht-Breien grundsätzlich ab und bewertet sie mit „ausreichend“ bis „ungenügend“. Der DIÄTVERBAND hält die Bewertung von ÖKOTEST für haltlos und ernährungswissenschaftlich nicht nachvollziehbar und stellt dazu klar:

  • Zucker ist ein wichtiger Nährstoff für den Energiehaushalt, insbesondere für das Gehirn. Mit seiner Abwertung behandelt ÖKOTEST Zucker zum wiederholten Mal wie einen Schadstoff, wenn er nicht aus natürlichen Quellen stammt, wie z. B. aus Früchten und Milch, sondern zugesetzt wurde. Die Zuckerquelle ist jedoch für den Stoffwechsel des Menschen unerheblich. Die wiederholten Vorwürfe gegen Zucker sind ernährungswissenschaftlich nicht haltbar. Bei sachgemäßer Verwendung des Nährstoffs Zucker bestehen keine gesundheitlichen Nachteile.
  • Seit 2007 können 3-MCPD-Fettsäureester in zahlreichen Lebensmitteln nachgewiesen werden, die Fette enthalten. Sie bilden sich bei der Reinigung von Speisefetten und -ölen mit Wasserdampf. Über Fette und Öle gelangen die Substanzspuren auch in Babynahrung. Pflanzenfette und -öle liefern lebenswichtige Fettsäuren und können in Babynahrung nur in gereinigter Form eingesetzt werden. Sie sind damit unverzichtbar. Die gesamte Lebensmittelwirtschaft arbeitet derzeit an einer Minimierung der 3-MCPD-Fettsäuregehalte in Fetten und Ölen für die Lebensmittelherstellung.
  • Traditionsgemäß wird Babys am Abend ein Milch-Getreidebrei gefüttert. Dessen Nährstoffgehalt ist höher als derjenige von Muttermilch oder Flaschennahrung. Damit erhält das Baby einen Nährstoffvorrat für die Schlafphase in der Nacht. Milch-Getreidebreie erfüllen diesen Zweck und werden daher für den Verzehr am Abend empfohlen und entsprechend korrekt und sachgerecht gekennzeichnet.
  • ÖKOTEST wertet selbst die Verwendung PVC-haltiger Deckeldichtungen ab. Deckel und Verschlüsse von Babynahrung müssen absolut dicht schließen, um jegliches Eindringen gesundheitsschädlicher Keime zu verhindern. PVC ist seit langem das einzige Material, das diese Forderung an Deckeldichtungen von Glasbehältern erfüllen kann. Die Produkte nunmehr auch aufgrund des Einsatzes in Deckeldichtungen abzuwerten, ist nicht nachvollziehbar.
  • ÖKOTEST wertet Aromen ab, da „Babys keine geschmacklichen Extras bräuchten“. Jedoch ist es im Laufe des zweiten Lebenshalbjahrs unerlässlich, das Baby an eine abwechslungsreiche, vielseitige Kost zu gewöhnen. Eine Empfehlung zu eintöniger Kost durch ÖKOTEST ist aus ernährungs-wissen¬schaftlicher Sicht unhaltbar und überholt.

Der DIÄTVERBAND weist schließlich auf die klare Gesetzeslage hin, wonach Beikost - also auch Gute-Nacht-Breie - grundsätzlich nur aus Zutaten hergestellt werden darf, die nach allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen für die besondere Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern geeignet sind. Die getesteten Gute-Nacht-Breie erfüllen diese Vorgabe uneingeschränkt.

Download: Pressemitteilung 12/2008

Weitere Informationen:
Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln
für eine besondere Ernährung e. V.
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www.diaetverband.de