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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

zum Thema

SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

zum Thema

Pressemitteilung 14/2008 vom 30.09.2008

Gewichtsverlust – das unerkannte Risiko

Ärzte raten: Krebspatienten gehören regelmäßig auf die Waage

Bonn – Auf den ersten Blick ist der Krebspatient wohlgenährt: Kaum jemand käme auf den Gedanken, dass sein Ernährungsstatus bedenklich ist und seine Genesung behindert. Was der Kranke oft selbst nicht bemerkt, geschweige denn seine Angehörigen, ist ein schleichender Gewichtsverlust. Ärzte warnen: Wer innerhalb einer Woche ungewollt zwei Prozent seines Körpergewichts verliert oder binnen drei Monaten fünf, dem drohen erhebliche Komplikationen.

Erfahrene Mediziner, wie der renommierte Oettinger Arzt Dr. Fritz Meyer, empfehlen den Angehörigen daher, auf Anzeichen einer Gewichtsabnahme zu achten: „Ein alter Gürtelschnallen-Abdruck auf dem enger geschnallten Gürtel oder Faltenwurf am Hosen- oder Rockbund sind verdächtig. Sie deuteten auf ungewollten Gewichtsverlust hin.“ Auch wenn die Kranken plötzlich unter Appetitlosigkeit leiden, sollten die Angehörigen den Arzt darauf aufmerksam machen. Der Mediziner rät den Verwandten, die Essgewohnheiten genau zu beobachten: Isst der Patient noch regelmäßig? Leidet er unter Appetitlosigkeit?

Wie wichtig solche Beobachtungen sein können, macht Dr. Meyer am Beispiel eines Rentners deutlich, der keinerlei Beschwerden hatte. Binnen sechs Wochen nahm er acht Kilogramm ab. Wie sich herausstellte, war die Gewichtsabnahme Erstsymptom eines bis dahin völlig schmerzfreien Nierenkrebses.

Im Zweifel – so der Oettinger Hausarzt – gehört der Patient auf die Waage. Um einen dramatischen ungewollten Gewichtsverlust zu vermeiden, muss das Gewicht systematisch erfasst werden.


Um die zu erleichtern, können Patienten wie Ärzte nun auf schriftliche und elektronische Hilfen zurückgreifen: Gewichtskarten und Erfassungssoftware. Der Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung hat beides mit Unterstützung der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) entwickelt. Für Patienten gibt es zudem Aufklärungsbroschüren und Gewichtskarten. Alle Informationen können aus dem Internet herunter geladen werden: www.ungewollter-gewichtsverlust.de.

Download: Hilfe für die Krebstherapie Download: Pressemitteilung 14/2008

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
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