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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 15/2008 vom 30.09.2008

Ungewollter Gewichtsverlust: Mit Body-Mass-Index allein nicht zu erkennen

Bonn – Mangelernährung ist ein häufiges Begleitphänomen chronischer und schwerer Erkrankungen. Etwa jeder vierte Patient, der in eine Klinik eingewiesen wird, zeigt bereits entsprechende Anzeichen. Ein hoher Wert, der unterstreicht, wie schwierig es auch für den Hausarzt ist, Ernährungsdefizite rechtzeitig zu erkennen.

Erfahrene Praktiker, wie der Facharzt für Allgemeinmedizin und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Dr. Fritz Meyer aus Oettingen, warnen daher: „Weder der erste Augenschein, noch der Body-Mass-Index bieten verlässliche Hinweise. Bilanzbedingte oder medikamentös verursachte Schwankungen des Körperwassergehalts können die Mangelernährung kaschieren.“ Dr. Meyer rät daher niedergelassenen Kollegen, die Patienten zu fragen, ob sie in jüngster Zeit Gewicht verloren haben und ob dies beabsichtigt war. Indizien, wie ein alter Abdruck der Gürtelschnalle auf dem enger geschnallten Gürtel, Falten am Bund von Hose oder Rock deuteten auf ungewollten Gewichtsverlust hin und sind für ihn Anlass, den Patienten darauf anzusprechen. Denn „wenn überhaupt“ – so seine Erfahrungen – „erwähnen Patienten Gewichtsverlust meist nur beiläufig, etwa beim Verlassen des Behandlungszimmers.“ Dabei kann ein solcher Hinweis ein wichtiges anamnestisches Signal sein, dem es nachzugehen gilt.


Im Zweifel – so der Oettinger Hausarzt – gehört der Patient im Beisein des Arztes auf die Waage. „Verlassen Sie sich nicht auf die Angaben der Patienten. Gerade bei Krebspatienten habe ich schon blaue Wunder erlebt.“ Mit falschen Informationen über Gewicht und Körpergröße aber ist dem Leitsymptom einer Mangelernährung nicht auf die Spur zu kommen: dem signifikanten ungewollten Gewichtsverlust. Da hilft nur eine systematische Erfassung.

Um die zu erleichtern, können Ärzte nun auf schriftliche und elektronische Hilfen zurückgreifen: Gewichtskarten und Erfassungssoftware. Der Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung hat beides mit Unterstützung der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) entwickelt. Für Ärzte wie für Patienten gibt es zudem Aufklärungsbroschüren und Gewichtskarten. Alle Informationen können aus dem Internet herunter geladen werden: www.ungewollter-gewichtsverlust.de.

Download: Infografik "Jeder Krebspatient muss auf die Waage" Download: Pressemitteilung 15/2008

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
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