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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 17/2008 vom 03.12.2008

Körpermasse-Index (BMI) sagt bei Krebspatienten wenig aus
Ausmaß der Gewichtsveränderung ist Leitsymptom für Mangelernährung

Bonn – Wer kämpft nicht mit seinem Gewicht? Der morgendliche Gang zur Waage offenbart erbarmungslos, ob ausgewogene Ernährung oder Diäten angeschlagen haben oder ob alles Fasten umsonst war. Maß der Dinge ist der so genannte Körpermasse-Index oder englisch: Body Mass Index (BMI). Er signalisiert, ob sich das Körpergewicht im Normalbereich bewegt oder die Person unter- oder übergewichtig ist.

Der BMI wird berechnet aus Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Ab einem BMI-Wert von 25 gelten Menschen als übergewichtig, ab einem BMI von 30 als behandlungsbedürftig.

Während der BMI bei Gesunden eine recht genaue Beurteilung des Ernährungszustands erlaubt, ist er bei Kranken oft wenig aussagekräftig. Da bereits die Mehrzahl der Erwachsenen über 40 Jahre mindestens Übergewicht des Grades I (BMI > 25 kg/m²) hat, täuscht ein hoher BMI auch bei den meisten Krebspatienten über eine bedenkliche Gewichtsabnahme durch Fett- und Muskelabbau, die so genannte Tumorkachexie, hinweg.

Genau diese rapide und ungewollte Gewichtsabnahme gilt jedoch bei Krebskranken als Leitsymptom für eine Mangelernährung. Medizinisch bedeutsam ist ein Gewichtsverlust von fünf Prozent in den vergangenen drei Monaten oder zehn Prozent in sechs Monaten.

Heute liegen mehrere wissenschaftliche Studien vor, die belegen, dass eine früh erkannte und rechtzeitig behandelte Mangelernährung Lebensqualität und Krankheitsverlauf positiv beeinflusst. Die Patienten fühlen sich wohler und ihre Überlebensdauer steigt. Daher kommt der frühzeitigen Diagnose einer folgenschweren Gewichtsabnahme große Bedeutung zu.

Zur ersten Beurteilung des Ernährungszustands sind keine aufwändigen Untersuchungen notwendig: Es genügt in den meisten Fällen, die Patienten regelmäßig zu wiegen und den Gewichtsverlauf systematisch zu protokollieren.

Um die Dokumentation des Gewichtsverlaufs zu erleichtern, können sich Krebspatienten zweier Hilfen bedienen: Auf einer Gewichtskarte kann wöchentlich das Gewicht notiert werden. Ein Faltblatt informiert Betroffene über mögliche Folgen eines Gewichtsverlustes und benennt Maßnahmen, um den Gewichtsabbau zu vermeiden. Der Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung hat beides mit Unterstützung der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) entwickelt. Alle Informationen können aus dem Internet unter www.ungewollter-gewichtsverlust.de herunter geladen werden.

Download: Pressemitteilung 17/2008

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
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