Navigation

Kontakt

Diätverband e.V.
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn

Tel.: 0228-30 85 1-0
Fax: 0228-30 85 1-50
info@diaetverband.de

zum Kontaktformular

DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

zum Thema

SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

zum Thema

Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

zum Thema

Pressemitteilung 11/2009 vom 14.09.2009

Noch hilft nur regelmäßiges Wiegen
Forscher suchen nach Ursachen ungewollter Gewichtsabnahme bei Krebs

Bonn - Ein Drittel aller Krebspatienten stirbt nicht am Tumorleiden selbst, sondern an den dramatischen Folgen körperlicher Abmagerung. Der ungewollte Gewichtsverlust hat seine Ursache im vom Tumorwachstum angeregten Abbau von Fett- und Eiweißdepots im Körper. Diesen Zustand der Auszehrung bezeichnen Mediziner als Tumorkachexie. Um die Heilungschancen von Krebspatienten zu verbessern, fördert nun die Deutsche Krebshilfe mit einem Beitrag von 165.600 Euro ein Forschungsprojekt, welches die molekularen Ursachen der Tumorkachexie untersuchen soll.

„Leider ist es im Frühstadium einer Krebserkrankung nicht möglich, vorherzusagen, wie groß die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten oder die Schwere der Abmagerung bei einem Krebspatienten ist“, erklärt Dr. Stephan Herzig aus der Abteilung für Molekulare Stoffwechselkontrolle am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Er untersucht mit seinem wissenschaftlichen Team die grundlegenden molekularen Mechanismen der Tumorkachexie, die bis heute noch weitgehend unbekannt sind.

Die Mangelernährung, die zudem häufig zu spät erkannt wird, ist ein schwerwiegendes Problem in der gegenwärtigen Krebstherapie. Das Aufzehren körpereigener Energiereserven schwächt die Krebspatienten mehr und mehr, die Lebensqualität sinkt, Chemotherapien zeigen weniger Erfolg und die Sterblichkeit steigt.

Während auf der Ebene von Stoffwechselabläufen intensiv und viel versprechend geforscht wird, ist die nach wie vor einfachste und zuverlässige Methode, um ungewollte Gewichtsabnahme frühzeitig zu erkennen, das regelmäßige Wiegen des Patienten. Die Entwicklung des Körpergewichts muss konsequent dokumentiert werden. Da wir in einer zunehmend übergewichtigen Gesellschaft leben, bei der die Mehrzahl der Erwachsenen über 40 Jahre bereits Übergewicht aufweist, ist das Ausmaß der Gewichtsveränderung entscheidend, nicht das Gewicht des Patienten an sich. Als kritischer Gewichtsverlust gelten zehn Prozent vom Ausgangsgewicht in den vergangenen sechs Monaten oder fünf Prozent in drei Monaten.

Im Rahmen der vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Aufklärungsaktion „Ungewollter Gewichtsverlust bei Krebserkrankungen“ hat der Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung – kurz Diätverband – Gewichtskarten und Erfassungssoftware entwickelt. Patienten wie Ärzte können bei der Gewichtskontrolle auf diese kostenlosen Servicematerialien zurückgreifen. Beide Module wurden mit Unterstützung der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) entwickelt. Für Patienten gibt es zudem Aufklärungsbroschüren mit Ernährungstipps. Broschüren, Gewichtskarte und Software stehen zum Download im Internet unter www.ungewollter-gewichtsverlust.de zur Verfügung.

Download: Pressemitteilung 11/2009

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung e. V.
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn
Tel. 0228/30851-0
www.diaetverband.de


Postina Public Relations GmbH
Alte Bergstraße 27
64342 Seeheim-Jugenheim
Tel. 06257/50799-0
E-Mail: office@postina-pr.de