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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 10/2011 vom 18.08.2011

Kindermilch: Kritik nicht gerechtfertigt

Bonn – Der DIÄTVERBAND ist überrascht von den Inhalten der Stellungnahmen des Bundesinstituts für Risikobewertung und der Verbraucherzentrale Bundesverband zum Thema Kindermilch. Denn Kindermilch leistet einen sinnvollen Beitrag zur gesunden Kleinkindernährung.

Mehrere Studien1, 2, 3, 4 zeigen, dass die Kleinkindernährung in Deutschland nicht optimal ist. So gibt es auf der einen Seite zum Beispiel eine Unterversorgung mit Jod, Eisen und Vitamin D. Auf der anderen Seite nehmen Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren erwiesener Maßen zu viel Eiweiß auf.

Aus diesem Grunde ist Kindermilch mit den Nährstoffen Jod, Eisen und Vitamin D angereichert und im Eiweißgehalt reduziert. Zudem ist die Fettqualität optimiert, indem wichtige omega 3- und omega 6-Fettsäuren zugesetzt sind. Auf diese Weise liefert Kindermilch einen wichtigen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung von Kleinkindern.

Diese Meinung teilen auch wissenschaftliche Gremien. So empfiehlt zum Beispiel die Französische Gesellschaft für Kinderheilkunde (Société Française de Pédiatrie) explizit speziell für Kleinkinder entwickelte Kindermilchen5. Zudem zeigen Studienergebnisse aus Frankreich6, dass eine vorhandene Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen durch den Verzehr von Kindermilch reduziert werden kann.

Dessen ungeachtet nehmen die im DIÄTVERBAND zusammengeschlossenen Unternehmen die Kritik ernst. Die Hersteller werden aus diesem Grunde den Dialog mit Experten und den beteiligten Gruppen intensivieren, um die bereits existierenden Kindermilchen erforderlichenfalls noch weiter zu verbessern.

1 DGE. Ernährungsbericht 2008. Bonn: Deutsche Gesellschaft für Ernährung; 2008.
2 Kersting M, Bergmann K. Die Zufuhr von Kalzium und Vitamin D – Ergebnisse der DONALD-Studie“. In: Kinderärztlicher Praxis 79 (2008):296-299.
3 Thierfelder W, Dortschy R, Hintzpeter B et al. Biochemical measures in the German Health Interview and Examination Survey for Children and Adolescents (KIGGS). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50(5-6):757-770.
4 Hilbig A, Alexy U, Drossard C, Kersting M: „GRETA: Ernährung von Kleinkindern in Deutschland“. In: Aktuel Ernährungsmed 36 (2011): 224-231
5 Archives de Pédiatrie 2011; 18:355-358.
6 Turberg-Romain C, Lelièvre B, Le Heuzey MF: “Evolution of feeding behavior in mothers of infants and young children from 1 to 36 months old in France”. In: Arch Pediatr 14 (2007): 1250-1258

Download: Pressemitteilung 10/2011 vom 18.08.2011 Download: Kindermilchen im Faktencheck

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
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