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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

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Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 1/2012 vom 25.01.2012

Kritik der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) an „Kleinkinderlebensmitteln“ ist nicht nachvollziehbar

Bonn - Die undifferenzierte Schelte der gesamten Lebensmittelwirtschaft durch die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) trägt in keiner Weise zur Lösung des eigentlichen Problems „Übergewicht und Fehlernährung“ bei. Sie leistet aus Sicht des DIÄTVERBANDes darüber hinaus der Verunsicherung der Verbraucher Vorschub.

So entsteht in der Pressemitteilung vom 24.01.2012 der Eindruck, auf die Ernährung von Kleinkindern sei nicht in besonderer Weise zu achten, vielmehr genüge die „normale Familienkost“. Dies geht allerdings an der realen Lebenswelt vorbei. Denn die wissenschaftlichen Empfehlungen wie Optimix des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE), sind noch lange nicht Teil der familiären Normalität. Zudem gilt, dass selbst eine „optimale Familienkost“ – wie die vzbv in ihrem Dossier selbst ausführt – in der Zusammenstellung und Menge der Lebensmittel auf die Bedürfnisse gesunder Kleinkinder anzupassen ist. Es ist insoweit unbestritten, dass Kleinkinder in Bezug auf die Ernährung keine kleinen Erwachsenen sind, sondern besondere Bedürfnisse haben.

Diätetische Kleinkinderprodukte leisten Beitrag zur gesünderen Ernährung
Wissenschaftliche Studien 1, 2, 3, 4 zeigen ferner, dass die Kleinkindernährung in Deutschland nicht optimal ist. So werden auf der einen Seite zu wenig Jod, Eisen und Vitamin D über die Ernährung zugeführt. Auf der anderen Seite nehmen Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren erwiesener Maßen zu viel Eiweiß auf. Hier bieten die im DIÄTVERBAND zusammengeschlossen Hersteller von Kleinkinderlebensmitteln Produkte an, die – entgegen der Behauptung der vzbv – auf die Bedürfnisse von Kleinkindern (zum Beispiel bezüglich Zucker, Fett oder Salz) angepasst sind. Sie stellen eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Fertigprodukten dar. Kleinkinderlebensmittel im Sinne des Diätrechts leisten hier also einen wichtigen Beitrag zur gesunden Kleinkindernährung.

Reform des Diätrechts senkt Schutzniveau
Auch die pauschale Kritik an dem existierenden Diätrecht wird der aktuellen Situation nicht gerecht: Denn bei diesen Vorschriften handelt es sich um eine Verbrauchernorm, die gerade auf den Schutz besonders sensibler Gruppen, wie zum Beispiel von Säuglingen und Kleinkindern, abzielt. Es ist bedauerlich, dass die vzbv die positiven Aspekte dieses Rechtsrahmens verkennt. Die Forderung der vzbv, „Kleinkinderlebensmittel aus dem Geltungsbereich des Diätrechts“ herauszunehmen, würde vielmehr zu einer Herabsetzung des Schutzniveaus führen und nicht zu einem Verbot von Kleinkinderlebensmitteln als solche. Die Kritik am geltenden Recht ist umso verwunderlicher als die vzbv an anderer Stelle selbst anmerkt: „Dieser Schutzaspekt führt also tatsächlich zu einem qualitativen Unterschied zwischen diätetischen Kinderlebensmitteln und 'normalen' Lebensmitteln.“

Dessen ungeachtet nehmen die im DIÄTVERBAND zusammengeschlossenen Unternehmen gerechtfertigte Kritik stets Ernst. Die Hersteller führen aus diesem Grunde einen fortlaufenden Dialog mit Experten, um bestehende Produkte erforderlichenfalls noch weiter zu verbessern.

1 DGE. Ernährungsbericht 2008. Bonn: Deutsche Gesellschaft für Ernährung; 2008.
2 Kersting M, Bergmann K. Die Zufuhr von Kalzium und Vitamin D – Ergebnisse der DONALD-Studie“. In: Kinderärztlicher Praxis 79 (2008): 296-299.
3 Thierfelder W, Dortschy R, Hintzpeter B et al. Biochemical measures in the German Health Interview and Exami-nation Survey for Children and Adolescents (KIGGS). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50(5-6): 757-770.
4 Hilbig A, Alexy U, Drossard C, Kersting M: „GRETA: Ernährung von Kleinkindern in Deutschland“. In: Aktuel Ernährungsmed 36 (2011): 224-231

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Download: Pressemitteilung 01/2012 vom 25.01.2012
Download: Faktenblatt zur Pressemitteilung vom 25.01.2012
Download: Dossier des DIÄTVERBANDes zur Optimierung von Kleinkindernährung


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung e. V.
Godesberger Allee 142 -148
53175 Bonn
Tel. 0228 / 30851-0
www.diaetverband.de