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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

zum Thema

SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

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Pressemitteilung 1/2015 vom 29.05.2015

Stellungnahme des DIÄTVERBANDes zur Juniausgabe von ÖKO-TEST „ÖKO-TEST sollte Verbraucher gerade bei HA-Nahrungen nicht verunsichern“

vom 29.05.2014

Bonn, 29.05.2015 - Im aktuellen ÖKO-TEST (6/2015) wurden 13 hypoallergene Säuglingsnahrungen verschiedener Fütterungsstufen getestet. Neben guten Bewertungen wurden dabei auch 5 Produkte als ungenügend oder mangelhaft bewertet. Diese massiven Abwertungen sind nach wissenschaftlichen Kriterien nicht nachzuvollziehen. Alle getesteten Produkte sind sicher und entsprechen den hohen europäischen und deutschen Qualitätsstandards für diese Nahrungen.

Kritisiert werden Spuren der Substanzen Chlorat, 3-MCPD-Fettsäureester sowie teilweise Perchlorat und Quartäre Ammoniumverbindungen. Grundsätzlich ist festzustellen, dass sich die analytischen Nachweismethoden außerordentlich schnell entwickeln. Substanzen, die bis vor wenigen Jahren nicht nachweisbar waren, können heute mit modernen Analyseverfahren detektiert werden. Die Hersteller begrüßen diese Entwicklung, weil sie es erlaubt, die Produkte noch weiter zu verbessern. Es rechtfertigt jedoch keine Abwertungen auf der Grundlage von durch ÖKO-TEST selbst gesetzter Standards. Dies trifft auf alle von ÖKO-TEST kritisierten Substanzen zu.

Die Fragwürdigkeit der ÖKO-TEST Ergebnisse zeigt sich allein durch den Vergleich der verschiedenen Testergebnisse der letzten 10 Jahre. Was in 2005 noch mit „sehr gut“ bewertet wurde, fällt mittlerweile mit mangelhaft durch.

Zu den Aspekten im Einzelnen:

  • Überlegenheit des Stillens: die im DIÄTVERBAND zusammengeschlossenen Hersteller bekennen sich seit jeher zu den Grundsätzen für die Vermarktung von Säuglingsnahrungen, die als Muttermilchersatz dienen. Dies schließt ausdrücklich die Förderung und den Schutz des Stillens ein. Dem wird seitens der Hersteller von Säuglingsnahrungen höchste Beachtung geschenkt.
  • Die gefundenen Gehalte an Chlorat, Perchlorat, 3-MCPD und Quartären Ammoniumverbindungen sind als unkritisch anzusehen und rechtfertigen keine Abwertung.
  • Unabhängig davon ist es das Bestreben der Hersteller, dass nur die Inhaltsstoffe den Weg in das Produkt finden, die für die Ernährung von Säuglingen essenziell sind. So haben die Unternehmen zum Beispiel den Gehalt an 3-MCPD-Fettsäureester, der erstmals 2007 in Lebensmitteln und im Anschluss auch in der Muttermilch nachgewiesen wurde, bereits erheblich gesenkt. Die gegenüber früheren Tests noch niedrigeren Spuren belegen, dass die jahrelangen Bemühungen Früchte tragen. Die Sicherheit und der erwartete Nutzen der eingesetzten prä- und probiotischen Zutaten ist für die Ernährung von Säuglingen durch anerkannte klinische Studien nachgewiesen, wie dies gemäß der rechtlichen Vorgaben auch gefordert wird.

Norbert Pahne, Geschäftsführer des DIÄTVERBANDes, fasst den aktuellen ÖKO-TEST kritisch zusammen: „Ungeachtet der ungerechtfertigten Kritik von ÖKO-TEST ist ohne Wenn und Aber zu empfehlen, dass nicht oder nicht voll gestillte Säuglinge, deren Eltern oder Geschwister von einer Allergie betroffen sind, im ersten Lebenshalbjahr eine HA-Säuglingsnahrung erhalten. Und dies mindestens bis zum Beginn des 5. Monats. Eltern sollten sich durch ÖKO-TEST nicht verunsichern lassen und etwa auf andere Produkte ausweichen. Andere Produkte sind zur Allergievorbeugung nicht geeignet.“ Dies stellen auch die Empfehlungen des Netzwerkes ‚Gesund ins Leben‘ klar.

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Quelle: Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung (DIÄTVERBAND) e.V.
http://www.diaetverband.de


Download: Pressemitteilung 01/2015 (vom 29.05.2014)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln
für eine besondere Ernährung e. V.
Godesberger Allee 142 -148
53175 Bonn
Tel. 0228-30851-0
www.diaetverband.de