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DYSPHAGIE

Störungen des Schluckens

Die Feststellung, nicht mehr essen und trinken zu können, weil das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, bedeutet für den Betroffenen eine Einschränkung dieser Lebensqualität und kann zu einer großen psychischen Belastung führen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher Informationsmaterial zu den Gründen, Folgen und Anzeichen sowie Hilfen & Ratschläge für die Ernährung bei Dysphagie zusammengestellt.

zum Thema

SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

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Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

zum Thema

Pressemitteilung 5/2020 vom 27.03.2020

Nach der Akutversorgung von Atemwegserkrankungen durch neuartiges Coronavirus (2019-nCoV) ist bei Risikopatienten auch die ernährungs-medizinische Versorgung wichtig

Bonn, 26.03.2020. Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie erinnert die Europäische Gesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) an die besondere Bedeutung des Ernährungszustandes gerade bei solchen COVID-19-Patienten, die zu den Personen mit einem hohen Risiko gehören: Ältere, Gebrechliche und Patienten mit Mehrfacherkrankungen (1). Selbstverständlich stehen lebensrettende Maßnahmen und die Behandlung akuter Komplikationen im Vordergrund, die bei schweren Verläufen einer COVID-19-Infektion auftreten, so die wissenschaftliche Fachgesellschaft. Dies stelle die Gesundheitssysteme und die Angehörigen der Gesundheitsberufe derzeit zweifellos vor beispiellose Herausforderungen, insbesondere auf den Klinikstationen für Intensivmedizin und Innere Medizin. Gleichzeitig betonen die ESPEN-Mediziner jedoch, dass gerade bei Risikopatienten und langem Aufenthalt auf der Intensivstation der Ernährungsstatus im Blick zu behalten ist, und im gegebenen Fall rechtzeitig ernährungsmedizinische Maßnahmen zu ergreifen sind. Andernfalls drohten negative Folgen und Risiken in Bezug auf medizinischem Outcome, weitere Komplikationen und Genesungsverlauf.

ESPEN arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, zu ihren evidenzbasierten wissenschaftlichen Leitlinien Ad-hoc-Dokumente fertigzustellen, die Ärzten vereinfachte Handlungswege eröffnen und die Entscheidungen bei komplexen medizinischen Sachverhalten erleichtern sollen. In der Zwischenzeit verweist die Fachgesellschaft auf ihre im Internet verfügbaren Leitlinien und aktuellen Materialien mit Anleitungen zur ernährungsmedizinischen Versorgung. Diese Handlungsempfehlungen umfassen unter anderem intensivmedizinisch versorgte Patienten, polymorbide und geriatrische Patienten sowie Patienten in der ambulanten und häuslichen Versorgung (2).

In Deutschland sind zudem die Leitlinien sowie eine Leitlinien-App der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) verfügbar, darunter die ‚Leitlinie Klinische Ernährung in der Intensivmedizin‘ aus dem Jahr 2018 (3).




((2.184Zeichen inkl. Leerzeichen))



Quelle: Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung (DIÄTVERBAND) e.V.; http://www.diaetverband.de

Download: Pressemitteilung 05/2020 vom 26.03.2020

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln
für eine besondere Ernährung e. V.
Godesberger Allee 142 -148
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Tel. 0228-30851-0
www.diaetverband.de

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(1) CORONA Virus – a word from ESPEN: https://www.espen.org
(2) ESPEN Guidelines & Consensus Papers: https://www.espen.org/guidelines-home/espen-guidelines/
(3) DGEM Leitlinien: https://www.dgem.de/leitlinien