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SÄUGLINGSNAHRUNG

Was ändert sich?

Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Wir haben deshalb für Sie umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

zum Thema

Ungewollter Gewichtsverlust

Warum wiegen?

Ungewollter Gewichtsverlust kann in jedem Stadium einer Krebserkrankung auftreten. Wir haben deshalb für Sie einen Ratgeber zusammengestellt.

zum Thema

Kostformen bei Kau- und Schluckproblemen

Anpassen der Konsistenzen und Portionsgrößen von Speisen und Getränken, um das Schlucken zu erleichtern


Wichtig zur Überwindung von Schwierigkeiten beim Schlucken ist die Anpassung der Konsistenz von festen und flüssigen Nahrungsmitteln. Angedickte Flüssigkeiten und pürierte feste Speisen erleichtern das Schlucken erheblich und verhindern das ungewünschte Eindringen der Nahrung in die Atemwege.

Im Fall von Schwierigkeiten beim Schlucken fester Speisen:
  • Pürieren Sie Speisen, wann immer möglich, direkt vor dem Verzehr.
  • Bereiten Sie fertige Speisen so zu, dass sie eine gleichmäßige Konsistenz besitzen. Stellen Sie sicher, dass sich keine Klumpen, kleine Knochenreste, Gräten oder Fasern in der Nahrung befinden.
  • Reichern Sie die Speisen mit Milch, Sahne oder Soßen an, um eine dickflüssige Konsistenz zu erhalten.
  • Fügen Sie den Speisen nicht mehr Flüssigkeit zu als notwendig, da dies den Nährwert reduziert.
  • Verwenden Sie keine unterschiedlichen Konsistenzen in dem Gericht (wie z. B. bei einer Nudelsuppe mit Fleischstücken oder unpüriertem Reis). Gemischte Konsistenzen führen oft zum Verschlucken, da die gleichzeitige Anpassung an zwei Konsistenzen nicht funktioniert.
  • Meiden Sie Früchte und Gemüse mit Samen und Kernen, die nicht entnommen werden können (z. B. Kiwi, Erdbeeren). Nahrung, die im Mund zerbröselt (z. B. Brötchen), erschwert ein gleichmäßiges Formen des Speisebreis.


Im Fall von Schwierigkeiten beim Schlucken von Flüssigkeiten und Getränken:

  • Dicken Sie Flüssigkeiten mit speziell dafür entwickelten Andickungsmitteln an. Beachten Sie die Gebrauchsanweisung auf der Verpackung, um die entsprechend notwendigen Mengen des Andickungsmittels beizufügen.
  • Meiden Sie Flüssigkeiten mit Fruchtfleisch, wie z. B. ungefilterten Orangensaft, das das Fruchtfleisch in Ihrem Rachen Hustenreiz auslösen kann.


Verzehren von Nahrung und Flüssigkeiten in kleinen Portionen:
Der Verzehr zubereiteter Speisen oder angedickter Getränke in kleinen Portionen erleichtert das Formen des zu schluckenden Speisebreis und vermindert das Risiko des Verschluckens. Verwenden Sie bei der Nahrungsaufnahme Teelöffel: essen oder trinken Sie nur einen Löffel zur selben Zeit. Probieren Sie aus, ob Ihnen das Trinken mit Strohhalmen oder Schnabeltassen hilft.

Kostformen bei:



Hochkalorische Ergänzungsnahrungen

Gerade bei Menschen mit Schluckstörungen ist die Gefahr einer Mangelernährung sehr groß. Sie essen oft nicht nur einseitig, d.h. der Nährstoffbedarf ist nicht gedeckt, sondern sie nehmen infolge größerer Anstrengung und Kraftaufwand beim Schlucken zu geringe Mengen und damit zu wenige Kalorien auf. In vielen Fällen sind energiereiche Ergänzungsnahrungen erforderlich, damit der individuelle Kalorien- und Nährstoffbedarf gedeckt wird.

Gerade bei Menschen mit Schluckstörungen ist die Gefahr einer Mangelernährung sehr groß. Sie essen oft nicht nur einseitig, d.h. der Nährstoffbedarf ist nicht gedeckt, sondern sie nehmen infolge größerer Anstrengung und Kraftaufwand beim Schlucken zu geringe Mengen und damit zu wenige Kalorien auf. In vielen Fällen sind energiereiche Ergänzungsnahrungen erforderlich, damit der individuelle Kalorien- und Nährstoffbedarf gedeckt wird.