aktuellste Meldungen
Pressemitteilung 07/2010 vom 20.07.2010: "Urteil erleichtert auch Beginn künstlicher Ernährung"
Nürnberg – Einen unverkrampfteren Umgang beim Einsatz künstlicher Ernährung erhofft sich der neugewählte Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), Professor Dr. Cornel Sieber, Nürnberg, nach dem Sterbehilfe-Urteil des Bundesgerichtshofs. Mit seinem Urteil habe der Gerichtshof nämlich klar gemacht, dass eine einmal eingeleitete künstliche Ernährung auch wieder abgebrochen werden kann, wenn dies dem Willen des Patienten entspricht. Das Urteil biete dem Arzt, vor allem aber Patienten und Angehörigen, damit nicht nur Rechtssicherheit für sein Handeln am Ende des Lebens. Es erleichtere im Umkehrschluss aber auch die Entscheidung, rechtzeitig mit künstlicher Ernährung zu beginnen.
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Pressemitteilung 06/2010 vom 17.06.2010: Medizinische Ernährung - Schwierige Situation für Ärzte, Pflegekräfte und Angehörige
Leipzig – Medizinische Ernährung ist einerseits für Schwerkranke oft die einzige Chance zum Überleben, andererseits kann sie das Leiden von Sterbenden unnötig verlängern. Über diesen ethischen Konflikt, nämlich wann künstliche Ernährung beginnen und wann sie enden sollte, diskutierten heute (17. Juni) Mediziner, Ethiker und Theologen beim Symposium „Am Anfang zu wenig – am Ende zu viel?“ während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) in Leipzig.
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Pressemitteilung 05/2010 vom 07.06.2010: Ethische Grenzen künstlicher Ernährung - DIÄTVERBAND lädt Ethiker und Mediziner zum Diskurs ein
Bonn / Leipzig – Wo verläuft die Grenze zwischen sinnvoller medizinischer Behandlung Schwerstkranker und dem Hinauszögern des natürlichen Todes? Mit dieser Frage, die derzeit auch den Bundesgerichtshof beschäftigt, sind Ärzte und Pflegekräfte auf Intensiv- und Palliativstationen häufig hautnah konfrontiert. Insbesondere die Ernährungstherapie steht dabei im Fokus. Die Erfahrungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) zeigen: Am Anfang einer Behandlung wird künstliche Ernährung oft zu zögerlich eingesetzt, am Ende wird sie manchmal zu lange fortgeführt.
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Pressemitteilung 04/2010 vom 21.04.2010: Ungewollter Gewichtsverlust: Wenn Pfleger und Ärzte sich um Essen kümmern müssen
Bonn – Schlemmen hat Konjunktur – zumindest im deutschen Fernsehen. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht Profi- oder Hobbyköche die Nation mit ihren kulinarischen Tipps beglücken. An einer wachsenden Zielgruppe gehen diese Empfehlungen jedoch vorbei: den älteren Menschen. Um deren Ernährung müssen sich nicht nur Köche sorgen, sondern immer öfter Ärzte und Pflegekräfte.
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